Unter einem Schirm ist Platz für alle! - Internationale Woche gegen Rassismus

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus im März 2026 beschäftigen sich viele Schulen, Städte und Einrichtungen mit einem wichtigen Thema: Respekt, Zusammenhalt und Menschenwürde.
Doch warum ist das überhaupt nötig?
Leider erleben Menschen auch heute noch Ausgrenzung, Beleidigungen oder sogar Gewalt – nur weil sie eine andere Hautfarbe haben, aus einem anderen Land kommen, eine andere Sprache sprechen oder eine andere Religion haben. Rassismus passiert nicht nur irgendwo weit weg. Er passiert auch hier: Auf Schulhöfen, im Internet oder im Alltag. Gerade deshalb ist es wichtig, darüber zu sprechen und zu handeln.
Ein kleiner Schritt kann viel verändern. Für eine kreative Aktion haben Kinder und Jugendliche beispielsweise Postkarten gestaltet. Auf ihnen geht es um Freundschaft, Respekt und Zusammenhalt. Eine dieser Karten trägt folgenden Text: „Manchmal braucht es nicht viel, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Ein Lächeln. Ein freundliches Wort. Eine Hand, die man jemandem reicht. Jeder Mensch hat eine Geschichte. Jeder Mensch hat Träume, Gefühle und ein Herz, das respektiert werden möchte. Doch viel zu oft werden Menschen ausgeschlossen, nur weil sie anders aussehen, eine andere Sprache sprechen oder aus einem anderen Land kommen. Dabei sind wir alle viel ähnlicher, als wir denken. Stell dir vor, die Welt wäre wie ein großer Regenschirm. Unter ihm stehen Menschen aus allen Ländern, mit allen Farben, Sprachen und Kulturen. Und der Schirm schützt uns alle – niemand wird weggeschoben, niemand bleibt im Regen stehen. Respekt beginnt bei uns. Freundlichkeit beginnt bei uns. Mut beginnt bei uns. Also sei der Mensch, der Platz macht. Der zuhört. Der hilft. Der sagt: Du gehörst dazu. Denn unter einem Schirm ist Platz für alle. Und gemeinsam können wir eine Welt schaffen, in der Menschenwürde nicht nur ein Wort ist - sondern unser tägliches Handeln.“
Dieser Text erinnert uns daran: Veränderung beginnt oft mit kleinen Gesten. Viele denken: „Ich allein kann doch nichts ändern.“ Aber das stimmt nicht! Jede und jeder kann etwas tun.
Was wir konkret tun können?
- Freundlich sein, auch zu Menschen, die man nicht kennt
- Neue Mitschülerinnen und Mitschüler willkommen heißen
- Gerüchte oder Vorurteile hinterfragen
- Menschen verteidigen, die unfair behandelt werden
- Respekt im Internet zeigen
Und: Nicht wegschauen, wenn jemand ausgeschlossen oder beleidigt wird. Manchmal reicht schon ein Satz wie „Das war nicht okay“ oder „Komm, setz dich zu uns“. Solche kleinen Entscheidungen und Handlungen können für andere Menschen sehr viel bedeuten.
Denkt immer daran: "Gemeinsam sind wir stark!"
Jule (7a) Herzlich willkommen!

Bereits im Oktober des letzten Jahres waren Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin und der Schulleiter aus Prešov bei uns zu Gast. Diesen April war es dann endlich so weit: Der heißersehnte Gegenbesuch in der Slowakei stand an.
Am Montag ging es mit dem Flugzeug über Zürich nach Košice, das etwa 40 Kilometer von Prešov entfernt liegt. Wegen einer Verspätung erwies sich der Zwischenstopp als reichlich sportlich ... In Košice wurden wir herzlichst durch einen Teil unserer Gastgeber begrüßt und sollten in den folgenden Tagen einen ganz wunderbaren Aufenthalt haben. Neben dem schulischen sowie kulturellen Programm am Vormittag und frühen Nachmittag standen die Nachmittage und frühen Abende ganz im Zeichen der individuellen Freizeitgestaltung mit den Gastgebern. So standen z. B. Bowling in größerer Runde oder der Besuch einer Kunstgalerie auf dem Plan.
Unser Ausflug in die Synagoge Düsseldorf

Der katholische Religionskurs Stufe 6 von Frau Thöne ist am Donnerstag, den 16.4., in die Synagoge Düsseldorf gefahren. Dort trafen wir einen Rabbiner, der uns in alles eingeweiht hat.
Die Synagoge sah von außen sehr prachtvoll aus und von innen genauso elegant. Es wurden viele unserer Fragen sehr ausführlich beantwortet. Ebenfalls wurden uns viele Infos über das Judentum mitgeteilt, vor allem, was es mit der Tora auf sich hat. Uns wurde auch erklärt, wie das Leben eines Juden oder einer Jüdin ist. Außerdem hat der Rabbiner viele Regeln zum Sabbat erklärt und über die Essensregeln berichtet. Später wurden uns viele mysteriöse Gegenstände an den Wänden gezeigt. Der Rabbiner erzählte auch von der Gemeinde dieser Synagoge und vom Aufbau dieses prächtigen Gebäudes. Am Ende durften wir uns sogar die große und schöne Tora genauer ansehen. Dieses Schmuckstück ist das Heiligste im Judentum.
Dann verabschiedeten wir uns freundlich und verließen die Synagoge.
Lean (6a) und Jakob (6c)
Ihr kennt es alle: Die Schule ist aus und ihr freut euch, nach Hause zu kommen?
Das ist nicht der Alltag jedes Schülers. Manche bleiben zum Lernen etwas länger, andere haben noch eine AG. Wir haben an unserer Schule, dem Bonni, eine Vielzahl an Lehrkräften, die sich dazu entschieden haben, eine dieser zu leiten.
Ich beschäftige mich heute mit Bonni VOICES, einer tollen AG für Popmusik. „Herr Köser und ich haben diese AG vor ungefähr 10 Jahren gegründet“, berichtet Frau Jochmaring. „Wir hatten noch keinen Popchor an unserer Schule und wollten unsere Freude an der Popmusik mit jungen Sängerinnen und Sängern teilen. Zwar gab es am Bonni schon eine Vielzahl an Angeboten, auch im musikalischen Bereich, aber das hat uns irgendwie gefehlt.“ Diese Meinung teilen ebenfalls Schüler von der 7. Klasse bis zur Q1, die voller Stolz und Engagement mitwirken.
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Hilden