Kommunalpolitiker im Gespräch - Ein spannender Tag für die 6b
Nach den Kommunalwahlen am 14.9.25 hatten die Kinder aus der 6b viele Fragen zur Politik in Hilden (z.B. zu Spielplätzen), die auch Frau Meier nicht beantworten konnte. Daher haben wir Herrn Schneider, ein Mitglied des Stadtrates Hilden, zu uns in den Unterricht eingeladen.
Als es dann endlich so weit war, platzten die Fragen nur so aus uns heraus. Insbesondere ging es um die Spielmöglichkeiten und Freizeit der Kinder in Hilden. Viele Fragen konnte Herr Schneider uns beantworten, wie z.B. über das Spielmobil. Leider blieben jedoch manche Fragen offen, die Herr Schneider uns ein paar Tage später in einer Email beantworten konnte, da er sich mit Fachleuten aus dem zuständigen Bereich zusammengesetzt hatte.
Mit unseren vielen Fragen beschäftigten wir uns eine ganze Stunde lang. Wir fanden es cool, einen echten Politiker getroffen zu haben. Außerdem wurden viele unserer dringenden und wichtigen Fragen beantwortet und Anliegen weitergegeben.
Unser Dank gilt Herrn Schneider, da er sich so viel Zeit für uns genommen hat.
Lilly & Emilia, 6b
Ich, Odysseus und Spaß im Deutschunterricht

Neues aus dem Unterricht!
Ein besonders kreatives Kind aus der 6b hat die Sage "Odysseus und das trojanische Pferd" in ein Comic verwandelt. Aus Odysseus wurde Odyseuss - künstlerische Freiheit!

In der 1. Schülerratssitzung zu Beginn des neuen Schuljahres durften die Klassensprecherinnen und Klassensprecher aller Stufen Demokratie in der Schule leben und ihre Vertretung, die Schülersprecherinnen und -sprecher, für das Bonni wählen.
Die Vertretung der Schülerschaft und damit auch die Adresse für ihre Anliegen und Ideen sind für dieses Schuljahr: Marlisa Grölz (Q2), Sharleen Theis (Q1), Latika Galonske (9b) und Paul Beyer (9d).
Neben der Wahl informierten die Junior-SV sowie die Gesamt-SV über vergangene Projekte und zukünftige Ideen und Aktionen.
Wenn man sich also gerne für unsere Schule und die Interessen der Schülerschaft einsetzen will, dann kann man gerne einmal bei uns - der Schülervertretung des Bonnis - vorbeischauen! Wir treffen uns immer donnerstags in der Mittagspause im SV-Raum). Oder ihr sprecht die Schülersprecher oder die SV- Lehrer, Frau Kinny und Herrn Hammelrath, direkt an.
Wir freuen uns auf euch und eure Ideen!
Am 11. September fand am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium bzw. am Evangelischen Schulzentrum eine Podiumsdiskussion zur anstehenden Kommunalwahl statt. Eingeladen waren die Vertreterinnen und Vertreter Emma Noack von der Linken, Andreas Benoit für die Piratenpartei, Dominik Stöter von der SPD, Ulrich Siedentop von der Bürgerinitiative, Thomas Remih für die FDP, Kevin Schneider von der CDU sowie die Grünen, die in der ersten Hälfte durch Dr. Andrea Grunert und in der zweiten von Aike Schuster vertreten waren.
Im Zentrum der Podiumsdiskussion standen Zukunftsfragen für die Stadt Hilden. Ein wichtiges Thema war der Klimaschutz, den viele Teilnehmende durch den Ausbau von Photovoltaikanlagen und mehr Grünflächen voranbringen möchten. Auch die Mobilität spielte eine große Rolle, wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrskontrollen, die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und der Ausbau von Fahrradwegen. Die Piraten betonten zudem die Bedeutung einer besseren Anbindung an Nachbarstädte.
Unterschiedliche Positionen gab es beim Thema innere Sicherheit. Während CDU und FDP sich für mehr Polizeipräsenz und Videoüberwachung in der Innenstadt aussprachen, forderte die Linke sichere, aber nicht überwachte Räume für Jugendliche. In Bezug auf Freizeitangebote wurden viele konkrete Ideen vorgestellt, ein “Jugendkulturförderprogramm” der SPD, die “Stärkung des Jugendparlaments” von den Grünen und ein sogenannter „Geldtopf“ zur Finanzierung von Jugendprojekten.
Ein zentrales Problem ist das Haushaltsdefizit der Stadt. Einige Parteien sehen hier Chancen auf Unterstützung durch den Bund, doch die finanzielle Lage bleibt angespannt. Diese wirkt sich besonders auf zentrale Bereiche wie Bildung, Digitalisierung und Wohnraum aus. Immer mehr junge Menschen verlassen Hilden, was unter anderem auf fehlende Bildungsangebote und steigende Miet- und Immobilienpreise zurückzuführen ist. Die Lösungsvorschläge reichten von günstigen Wohnangeboten bis hin zu gezielte Bildungshilfen.
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