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Sozialwissenschaftliche und geschichtliche Fahrt nach Berlin

Vom 02. Juli 2026 bis zum 06. Juli 2026 war die Klasse 10d mit Herrn Lumme und Frau Eichenauer in Berlin. Die Zugfahrt am Donnerstag begann mit einer Verspätung von 200 Minuten. Spät am Abend erreichten wir das Jugendgästehaus Lichterfelde im Südwesten Berlins.

Freitag war der wichtigste Tag für die historische Aufarbeitung. Am Vormittag besuchten wir die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen. Vor Ort konnten unter anderem zwei Häftlingsbaracken besucht werden, in denen jüdische Häftlinge gefangen waren. Auch der Zellenbau A, das Lager- und  Gestapogefängnis  konnte besichtigt werden. Im Konzentrationslager herrschte eine bedrückende Stimmung. Nach diesem emotional bewegenden Besuch tat die Freizeit gut. Am Abend war ein freiwilliger Besuch zur Ausstellung "Topographie des Terrors" möglich. Der Außenbereich umfasst 15 Stationen, die Fotos und Dokumente zeigt, welche die Verfolgung und Vernichtung des NS-Regimes darstellen. Danach ging es weiter zum Checkpoint Charlie, ehemaliger Grenzübergang zwischen dem sowjetischen und dem US-amerikanischen Sektor.

Samstag besuchten wir zuerst das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Juden. Danach teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil erkundete die große Sammlung im Museum für Naturkunde. Das Dinosaurierskelett war das Highlight. Die andere Gruppe, die mit Herrn Lumme unterwegs war, besuchte unter anderem die Siegessäule, von der man einen tollen Blick auf Berlin hat und erkundete den Bereich zwischen Tiergarten und Alexanderplatz. Später besuchten wir gemeinsam die Ausstellung zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland im Deutschen Dom.

Am Sonntag besichtigten wir jeweils drei Museen auf der Museumsinsel. Wir teilten uns in drei Gruppen auf, die unter anderem das Bode-Museum mit der Skulpturensammlung, das Neue Museum, welches uns zurück ins Alte Ägypten brachte und die weltberühmte Büste Nofretete zeigt, und die Alte Nationalgalerie mit der  Sonderausstellung von Cassirer und vielen impressionistischen Werken besuchten. Der Nachmittag konnte individuell gestaltet werden. Ein Teil verbrachte den Nachmittag auf einem Berliner Flohmarkt und besuchte vorher die Gedenkstätte Berliner Mauer. Dabei gab es auch Bodenmarkierungen, die Fluchtversuche unter der Erde zeigen.

Am Montag besuchten wir das Reichstagsgebäude. Nach der strengen Sicherheitskontrolle, durften wir uns auf die Besuchertribüne im Plenarsaal setzten. Danach konnten wir hinauf in die Glaskuppel gehen. Trotz des Regens hatten wir einen guten Rundblick auf das Berliner Regierungsviertel.

Es war eine interessante, lehrreiche Reise nach Berlin! Wir bedanken uns bei der Schulleitung, die diese Fahrt genehmigt hat!

Eleonor (10d)