Am vergangenen Donnerstag sind wir, die Q1, gemeinsam mit Teilen der beiden Q2-Sozialwissenschaftszusatzkurse nach Frankfurt am Main im Rahmen der Unterrichtsreihe rund um Wirtschaftspolitik und die Europäische Union gefahren.
Nach einem frühen Start am Morgen und einer weitestgehend staufreien Busfahrt erreichten wir unseren ersten Halt: Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. Mit einem Rallye-Zettel in der Hand begannen wir, das Museum zu durchforsten. Wir lernten mehr über die Produktion von Banknoten, die Finanzgeschichte Deutschlands und der Welt, aber auch über verschiedene Währungen und Gold. Ein Highlight für uns war der berührbare Goldbarren, welcher ausgestellt war.
Anschließend gab es die Möglichkeit, in Kleingruppen die Metropole Frankfurt zu erkunden. Hierbei trennten sich die Wege. Während die einen lieber einen Döner aßen oder shoppen gingen, zog es andere Gruppen zum Sightseeing. So wurde die Paulskirche, der Frankfurter Dom oder auch der Main besichtigt. Viele besuchten auch zum ersten Mal das einzigartige und beeindruckende Bankenviertel, dessen Skyline man über die ganze Stadt hinweg erblicken kann.
Genau dort ging es auch im Programm für uns – nun wieder vereint – weiter. Das nächste Ziel auf der Agenda war die Deutsche Börse. Nach einer gründlichen Sicherheitskontrolle konnten wir das Gebäude betreten, zur einen Hälfte Museum, zur anderen der Schauplatz auf das Handelsparkett der Deutschen Börse. Was man vorher nur im Unterricht oder im Fernsehen gesehen hatte, nahm nun wirkliche Gestalt an.
Doch schon nach kleinem Fußmarsch am Main entlang war die Hauptattraktion des Ausflugs in Sicht: Die Europäische Zentralbank, kurz EZB. Ein beeindruckender Gebäudekomplex, ein Zusammenspiel aus der alten Großmarkthalle, entworfen von Martin Elsaesser, und dem modernen Wolkenkratzer. Dort angekommen bekamen wir eine außerordentlich lehrreiche und interessante Führung durch den Besucherbereich. Es war eine besonders große Hilfe, das im Unterricht erlernte Wissen weiter ausbauen und verknüpfen zu können. Nach der Führung hatten wir noch etwas Freizeit, um das Besucherzentrum der EZB selbst zu erkunden.
Nach dieser Erkundungszeit begann auch schon wieder unsere Rückreise zurück zum Schulzentrum. Somit ging eine weitere ereignisreiche Exkursion im Fach Sozialwissenschaften zu Ende.
Antonia Beckers (Q1), Rieke Aktas (Q1)