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Aktuelles

Stufenfahrt Q2 zum Lago Maggiore

Voller Vorfreude, Herzklopfen und vielleicht auch etwas Aufregung startete am 5. Oktober um 23 Uhr der Teil der Q2, der in Begleitung von Herrn Spal, Frau Kinny und Frau Thöne die Stufenfahrt zum Lago Maggiore unternehmen sollte, in Richtung Bella Italia.

Reichlich müde, aber sanft gefahren durch unseren tollen Busfahrer Reimer („Bester Mann!“) kamen wir am nächsten Tag in Dormelletto an. Wir wurden von strahlendem Sonnenschein und herrlichen spätsommerlichen Temperaturen empfangen, die uns die gesamte Fahrt über begleiten sollten. Außerdem bot uns der Campingplatz eine tolle Aussicht, da er direkt am Lago gelegen war. 

Nach einer Pause machten wir uns vom Campingplatz aus auf zu einem Spaziergang in das benachbarte Städtchen Arona. Hieß es zunächst: „Das dürfte laut Google Maps gar nicht allzu weit weg sein“, so waren der „kurze“ Spaziergang inklusive Rückweg doch reichlich ausgedehnt und Arona – als „Ausgleich“ – etwas unspektakulär.

Wenn das mal nicht ein toller Auftakt zu einer wunderbaren Stufenfahrt ist! Natürlich trat man in Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen, die parallel in die Nähe von Barcelona gefahren waren. Hatte man doch die falsche Entscheidung getroffen?

Das Abendessen würde dafür bestimmt ganz besonders werden. Stimmt: Die Betreiber der Gastronomie des Campingplatzes staunten nicht schlecht, als sie sahen, was junge Deutsche verdrücken können! Man kam mit der Pizza – die aber ziemlich lecker war – kaum hinterher. Der als Nachtisch servierte Pizzateig der mit Nutella bestrichen war, war für manche/n etwas seltsam; schlecht war das aber nicht.

Am Dienstag unternahmen wir einen Ausflug nach Mailand. Reimer fuhr uns ins aller Seelenruhe durch den irren italienischen Verkehr nach und durch Mailand, konnte es aber nicht verhindern, dass er in einer engen Straße ein parkendes Auto „berührte“. Weil er auf die Polizei warten musste, konnte er leider nicht an der Führung durch das Stadtzentrum teilnehmen, die uns Herrn Spals Freund, Herr Professor Piro, gab. Hier sahen wir u.a. das Castello Sforzesco, den berühmten Mailänder Dom oder die wunderschöne Galleria Vittorio Emanule II, mit ihren eleganten Geschäften und Cafés. Anschließend hatten wir noch Zeit, die Stadt in kleinen Gruppen auf eigene Faust zu erkunden. Als Entschädigung für Reimer, der ein wenig zerknirscht beim Bus bleiben musste, gab’s eine süße Aufmerksamkeit, was ihn sichtlich berührte. Den Abend ließen wir gemütlich auf dem Campingplatz ausklingen.

Am Mittwoch stand der Ausflug zur Isola Bella an. Mit dem Bus in Stresa angekommen setzten wir mit Booten auf die kleine Insel über, die ein kleines Juwel im Lago darstellte. Schon die Bootsfahrten von und zur Insel an sich war ein kleines Highlight, doch so richtig für Begeisterung sorgte die Insel: Ein winziges Örtchen mit verwinkelten und verträumten Gassen lud uns zum Spazieren und Genießen ein. Das Schloss wiederum, das auf der steht und heute ein Museum ist, brachte viele nicht nur wegen seines enorm prachtvollen Interieurs zum Staunen. Auch die zehn malerischen, terrassenförmig angelegten Gärten zogen uns in ihren Bann, wo die Besucher außerdem mit einem traumhaften Blick über den Lago Maggiore verwöhnt wurden. Für einige von uns war dieser Ausflug zur Isola Bella der Höhepunkt der gesamten Stufenfahrt!

Nach dem Ausflug konnten wir das kleine Städtchen Stresa erkunden. So manche/r erzählte hinterher davon, dass man „extremst leckeres“ Mittagessen oder ausgezeichnete Eiscreme („So was Gutes habe ich echt noch nie gehabt!“) genossen habe.

Abgerundet wurde der Tag durch ein selbst organisiertes Fußballturnier, das auf der kleinen Sportanlage des Campingplatzes stattfand. Die Mannschaften wurden von den zuschauenden Schülerinnen und Schülern angestachelt, die ihrerseits von ungefähr 2,4 Millionen Mücken gestochen wurden. Den Ausklang fand der Abend in den Bungalows und für einige in größerer Runde, die „Werwolf“ spielten.

Am Donnerstag stand der letzte Ausflug der Stufenfahrt an. Diesmal ging es nach Turin, die Hauptstadt des Piemont und drittgrößte Stadt Italiens. Hier führte Herr Spal die Gruppe ein wenig durch das Zentrum. Hier schlendeten wir etwa durch den Parco Valentino, den schönsten Park der Stadt, gingen unter Arkadengängen die Via Po hinauf oder bestaunten beeindruckende Bauwerke wie zum Beispiel die Mole Antonelliana, die das Wahrzeichen Turins ist. Ursprünglich als Synagoge in Auftrag gegeben beherbergt diese heute das bedeutendste Kinomuseum Italiens. Die Mittagspause bot dann Zeit, das Zentrum Turins ein wenig zu erkunden. Hinter ging es über die Via Roma – die elegante Einkaufsstraße der Metropole – vorbei an der Piazza San Carlo zurück zum Bus. Nicht wenige fanden Turin noch schöner als Mailand – vielleicht auch, weil man ohne irgendwelche Erwartungen in diese Perle Norditaliens gekommen ist.

Am Abend hieß es dann: „Sachen für die morgige Abfahrt bereit machen.“ Nach dem Abendessen, das diesmal wirklich üppig ausfiel und bei dem uns wieder leckere Pizza serviert wurde, fand sich wieder eine Gruppe unerschrockener Dorfbewohner und verschlagener Werwölfe, die sich gegenseitig nichts gönnten …

Der Freitagmorgen stand dann ganz im Zeichen des Aufbruchs. Nachdem alle Sachen verstaunt waren, ging es gegen 9.00 Uhr los. Verzögert wurde die Rückkeht leider durch einige Staus. Zwischenzeitlich endete Reimers Schicht, für den dann ein Kollege in den Bus kam. Wir ließen uns aber nicht nehmen, Reimer noch persönlich zu unserer Abiparty einzuladen.

Erschöpft, aber zufrieden kamen wir dann in Hilden an und wir können mit Sicherheit sagen: „Meer muss nicht immer auch mehr sein.“ (😉@ Barcelona)