Letzte Woche Donnerstag, am 15. Mai, waren wir, die Klasse 7b, mit Frau Rattenhuber und Frau Kinny im Kunstpalast Düsseldorf. Wir haben uns die Ausstellung „Echo“ von Elias Sime angeschaut und an einem Workshop teilgenommen.
Das Besondere an Elias Simes Werken ist, dass er diese aus Elektroschrott und Müll gefertigt hat, den er selbst in seiner Heimat Äthiopien gesammelt hat. In seinen neueren Werken hat er z. B. Drähte und Nägel benutzt, um ganze Landschaften und Muster zu erschaffen. Das Coole dabei ist, von Weitem erkennt man gar nicht, dass es sich bei den Materialien um Müll (wie z. B. kaputte Tastaturen oder Platinen) handelt. Bei der Führung haben wir erfahren, dass Elias Sime mit seinen Werken „Echo“ auf den Umgang mit der Technik und Konsum hinweisen will. Er will auch sagen, dass alles miteinander verbunden ist, was sich auch in seinen Materialen zeigt, die schon durch viele Hände gegangen sind.
Und falls ihr euch fragt, was es mit dem Namen „Echo“ auf sich hat: Das Echo sind unsere Entscheidungen und was wir tun und dass diese auf uns zurückfallen, wie es auch ein Echo tut.
Im Werkstattraum, mitten in der Ausstellung, gestalteten wir an einem riesigen Tisch aus Alltagsgegenständen unsere eigenen Collagen. Und anschließend wurde bei sonnigem Wetter im Hofgarten noch gepicknickt.
Hugo Ahlers, 7b