Am Mittwoch, den 19.02.25, fuhren wir, der katholische Religionskurs der Jahrgangsstufe 6 von Frau Thöne, nach Düsseldorf und besuchten dort die Synagoge.
In der Synagoge zogen die Jungen eine Kippa auf. Das ist eine Kopfbedeckung, die Juden in der Synagoge tragen, um ihre Ehrfurcht und ihren Respekt vor Gott auszudrücken. Der Rabbiner, Herr Kaplan, erzählte uns mehr über die Synagoge und das Judentum. Wir Kinder waren neugierig, hörten zu und stellten viele Fragen. Herr Kaplan erzählte uns zum Beispiel, dass die jüdische Gemeinde in Düsseldorf mit über 8.000 Mitgliedern eine sehr große Gemeinde ist, die sogar einen Kindergarten, eine Grundschule, eine weiterführende Schule und Sportvereine hat. Außerdem erklärte er uns, dass die runde Form der Synagoge in Düsseldorf an die Form einer Kippa erinnert. Zum Schluss durften wir sogar die Thora sehen. Diese war mit einem Gebetsmantel umhüllt.
Als wir die Synagoge verließen, waren wir begeistert von den vielen neuen Informationen und blickten zufrieden auf das Erlebnis zurück.
Das Judentum ist eine Religion, die wie jede andere auch respektiert werden sollte. Daran muss in Deutschland noch mehr gearbeitet werden. Daher hier noch einmal ein Aufruf, die eigene Einstellung zu überdenken, denn alles fängt im Kleinen bei sich selbst an.
(Text: Emma Thüte und Maya Volgmann)
